"Fou de coudre" (2009)
ein Dokumentarfilm von
Stefanie Christ und Helen Lagger



eine PINK PRODUCTION mit MARTHE GOSTELI VERENA WEIBEL KARIN HERMES VIVIANE BADRUTT "FOU DE COUDRE" FRANZISKA WISSMANN MARINA BOLZLI musik LADYBUG ton DANIEL SCHNEEBERGER regie kamera schnitt redaktion STEFANIE CHRIST & HELEN LAGGER © 2009
 
Synopsis:


Frauen im Jahr 2008: Vier Generationen berichten von ihrem Frausein, von den Chancen im Job, den Herausforderungen im Alltag und in der Beziehung, von ihrem Engagement für die Gleichberechtigung - im Kleinen wie im Grossen. Der Dokumentarfilm geht unter anderem der Frage nach, ob Frauen die Märchenprinzessin in sich töten müssen, ob sich das "schwache Geschlecht" nicht selbst die Gleichberechtigung erschwert und was genau "da unten" ist.

"Fou de coudre" analysiert die heutige Situation der Frauen auf einer sehr persönlichen Ebene. Über individuelle Erfahrungen und Beobachtungen der vier Interviewpartnerinnen ergibt sich ein differenziertes Bild der Frau heute. Dabei darf auch gelacht und das eigene Geschlecht kritisch hinterfragt werden. Auf einer weiteren Ebene fliessen ästhetische Einflüsse der Filmgeschichte und von künstlerischen Frauenpositionen der Sechziger- und Siebzi-gerjahre ein. Explizit beziehen sich die Filmemacherinnen etwa auf Carolee Schneemann und Martha Rosler. Aber auch Grimms Märchen, aktuelle Publikationen, tänzerische Projekte und eifersüchtige Playmobil-Figuren spielen eine wichtige Rolle in "Fou de coudre".

Bilder Premiere

16:9 / 60 minutes / schwarzweiss / deutsch / stereo